Umgang mit „Scheitern“

… oder die Bedeutung von Analyse und Formulierung konkreter Teilschritte.

So, heute ist der 04.10.2014 und seit Beginn des Monats habe ich probiert, wieder ein wenig mehr auf drei meiner Lebensbereiche zu achten und diese zu modifizieren: 1) Essen, 2) Bewegung und 3) Schlaf. Näheres dazu kann man im letzten Blog-Beitrag lesen.

Bei einer Verhaltensmodifikation ist es hilfreich Protokoll zu führen. Man kann damit überprüfen, was man im Detail verändert hat und wobei eventuell Schwierigkeiten auftreten. Wichtig ist, nicht alles muss sofort richtig gut laufen. Anhand meiner Aufzeichnungen kann ich lernen und mein Verhalten anpassen. Wenn die gesteckten Ziele nicht wie geplant umgesetzt werden konnten, habe ich die Möglichkeit zu analysieren, was verbessert werden kann. Ich sehe beispielsweise bei meinem Ziel 1 Ernährung, dass ich meine Ziele überwiegend erreicht habe: morgens ein Green Smoothie, keine Fertigpizza mehr, sondern selber Kochen, viel Frisches und Rohes, aber auch Mal Cheating (Mogeln) für die Seele wie Donuts und Weingummi an einem Nachmittag mit Freunden. Verglichen zu der Woche davor ein voller Erfolg. Zu beachten ist, mein Ziel ist keine 100%ige Umstellung auf eine neue Ernährungsform, sondern einfach kleine Schritte zu gesunden Gewohnheiten wie dem morgendlichen täglichen Green Smoothie. Sollte ich das die ganzen 31 Tage schaffen, dann habe ich vermutlich eine Routine etabliert, die ich beibehalten werde.

Ziele 2 und 3 sind noch ausbaufähig. Bewegung hatte ich nachweislich mehr als die Woche davor. Aber insgesamt erst seit … gestern 😉 Die Analyse erbrachte, es fehlen die kleinen täglichen Verhaltensänderungen. Da kann ich nachbessern. Ich werde kleine Bewegungsziele für die nächste Woche im voraus planen und nicht auf spontane Eingebungen warten. Mal schauen, ob das hilft. Ziel 3 mehr Schlaf wurde nur erreicht, weil ich am 3. frei hatte und ausschlafen konnte wie heute auch. Da werde ich schauen, ob das unter der Woche auch klappen wird.

Fazit und Tipps: Jede Veränderung braucht eine Anlaufphase. Wenn ich Vorfälle als Scheitern begreife, dann werde ich vermutlich schneller aufgeben. Hilfreicher ist es, sich konkrete kleine tägliche Verhaltensweisen zu etablieren und diese zur Gewohnheit werden zu lassen. Allein der Gedanke an meine Challenge hat mich am Mittwoch meinen Einkaufswagen mit neuem Elan schieben lassen und ich habe gerne frisch gekocht (eine Abwandlung von Krautfleckerl).

Viel Erfolg!

Bettina Meier

Veröffentlicht von

www.bameier.de

... ich arbeite mit Klienten, Paaren, Gruppen und Teams, ich halte Vorträge, Seminare und Workshops. Anfragen gerne per E-Mail an info [ät] bameier.de

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